Wimmis → Genfersee → Provence → Côte d'Azur

Monaco

Grand Prix des Töfflis

Vergesst Autobahnen, Klimaanlagen und den Rausch der Geschwindigkeit. Wir machen es auf die ehrlichste Art, die es gibt: zwei Mann, zwei Puch Maxi, treue 30 km/h Reisegeschwindigkeit und das pure, ungefilterte Abenteuer direkt im Gesicht. Von Wimmis an die glitzernde Côte d'Azur — vorbei an glasklaren Seen, durch monumentale Flusstäler und über die sonnenverbrannten Hügel der Provence. 700 Kilometer, zwei Zylinder gegen den Rest der Welt.

Zwei Helme, ein Ziel
~700
Kilometer
4
Tage
30
km/h Reisetempo
0
Pannen bisher
Countdown bis zum Start
Tage
Stunden
Minuten
Sekunden
Start: Samstag, 18. Juli 2026 · Bahnhof Wimmis · Startzeit folgt
Roadbook

Die Route

Kein Autoverlad, keine steilen Bergwände — stattdessen ein grosser, eleganter Bogen nach Westen über legendäre Landstrassen: an glasklaren Seen vorbei, durch monumentale Flusstäler und über die sanften, sonnenverbrannten Hügel der Provence ans Meer. Wir meiden die hektischen Verkehrsachsen und das echte, ungeschminkte Frankreich abseits der Touristenströme — vier Etappen im Wohlfühltempo der Töffli.

  1. 1
    Etappe 1 — Der Drei-Seen-Express ins «Venedig der Alpen»

    Wimmis → Genfersee → Annecy

    ca. 185 km · fast komplett flach

    Wir lassen das Kandertal hinter uns und rollen mit konstanten 30 km/h durchs geschichtsträchtige Broye-Tal dem ersten grossen Meilenstein entgegen: dem Genfersee. Erster Kaffee des Tages auf der Uferpromenade — Töffli-Feeling perfekt. Vorbei an Genf überqueren wir die Grenze und steuern auf Annecy zu, das «Venedig der Alpen», mit seinen historischen Kanälen, farbenfrohen Gassen und einem glasklaren See, in dem sich die untergehende Sonne spiegelt.

  2. 2
    Etappe 2 — Im Schatten der Riesen durchs wilde Isère-Tal

    Annecy → Grenoble → Crest

    ca. 190 km · keine Pässe — der Tag des flüssigen Fahrens

    Tief hinein ins monumentale Isère-Tal. Links und rechts ragen die steilen Felswände der französischen Alpen empor — während wir tief im Tal auf geschwungenen Nebenstrassen unseren Wohlfühlrhythmus finden. Der Tag, an dem Mensch und Maschine eins werden. Am Nachmittag weicht das raue Alpenklima den ersten mediterranen Einflüssen. Tagesziel: das mittelalterliche Crest, dessen gewaltiger Festungsturm schon von Weitem den Weg ins Herz des Südens weist.

  3. 3
    Etappe 3 — Der Duft der Provence und das Tor zum Süden

    Crest → Sisteron → Castellane

    ca. 175 km · sanfte Hügel, kein steiler Anstieg

    Heute riechen wir den Süden, bevor wir ihn sehen. Die Route schlängelt sich im gemütlichen Töffli-Takt durch die Haute-Provence — vorbei an endlosen Lavendelfeldern, knorrigen Olivenbäumen und verschlafenen Dörfern, in denen die Zeit stehengeblieben scheint. Höhepunkt: Sisteron, das «Tor zur Provence», wo die Durance spektakulär durch eine senkrechte Felsspalte bricht. Weiter bis Castellane, dem Vorhof der berühmten Verdon-Schlucht.

  4. Etappe 4 — Auf den Spuren Napoleons zum grossen Finale

    Castellane → Grasse → Nizza → Monaco

    ca. 150 km · ab Grasse nur noch bergab

    Pures Gänsehaut-Feeling: Wir folgen dem elegantesten Teil der historischen Route Napoléon, die sich gemächlich abwärts Richtung Mittelmeer windet. In Grasse, der Welthauptstadt des Parfums, liegt ein besonderer Duft in der Luft — dann öffnet sich der Blick und vor uns glänzt das tiefblaue Mittelmeer. Wir rollen mit unseren Zweitaktern direkt auf die Promenade des Anglais in Nizza, die letzten Kilometer auf der flachen Küstenstrasse. Und dann das grosse Finale: Einfahrt in Monaco, Einrollen am Yachthafen, eine Ehrenrunde auf dem Formel-1-Asphalt — wir haben es geschafft!

Zwei Zylinder gegen den Rest der Welt

Darum machen wir das

01

Die Kunst der Entschleunigung

Wer mit 30 km/h reist, sieht die Welt mit anderen Augen. Wir fliegen nicht an der Landschaft vorbei — wir sind mittendrin. Wir spüren jeden Temperaturwechsel, riechen jeden Pinienwald und sehen Details, die jedem Autofahrer entgehen.

02

Kameradschaft & Schrauber-Ehre

Wenn die Zündkerze streikt oder der Vergaser neu abgestimmt werden muss, gibt es keinen Pannendienst. Wir verlassen uns blind aufeinander und auf unser Werkzeug. Jedes erreichte Tagesziel ist ein gemeinsamer Sieg von Mensch und Mechanik.

03

Die Magie der Nebenstrassen

Wir meiden den Massentourismus und lernen das echte, ungeschminkte Frankreich kennen. Käse direkt aus der Dorf-Käserei, Picknick am Flussufer und Gastfreundschaft dort, wo selten ein Fremder einkehrt.

Boxengasse

Die Maschinen

Zwei fast identische Puch Maxi S — und genau das ist der Trick: Ein Ersatzteillager reicht für beide Maschinen. Vorbereitet in der eigenen Werkstatt in Wimmis, mit Ersatzteilen von scootertuning.ch im Gepäck. Dazu ein dritter im Bunde: der Anhänger — abwechselnd gezogen, weil er es in sich hat.

1

Puch Maxi S

Fahrer: Joel
  • Motor: Darüber reden wir nicht. Hauptsache, er dreht.
  • Übersetzung: 12er-Ritzel — auf Kraft ausgelegt statt Topspeed. Am Berg zählt Durchzug, nicht Spitze.
  • Gewicht: Federleicht — jedes Gramm zählt am Berg
  • Schlafen: Zelt und Schlafsack — oder was auch immer nötig ist, wenn alles streikt. Übernachtung: bewusst offengelassen.
  • Priorität: Kommt der Entscheid Unterhose oder Ersatzkolben, nehmen wir den Kolben. Eine Unterhose kann man schliesslich von vier Seiten tragen.
2

Puch Maxi S

Fahrer: Simon
  • Motor: Identisch mit Nr. 1. Also: kein Kommentar.
  • Übersetzung: 12er-Ritzel — die zwei fahren im Gleichschritt, auf Kraft getrimmt
  • Vorteil: Baugleich mit Nr. 1 — was einer braucht, hat der andere dabei
  • Schlafen: Zelt, Schlafsack oder Sterne — je nachdem, was der Abend hergibt
3

Der Anhänger

Abwechselnd gezogen
  • An Bord: Ein 230V-Akkupack von allein schon 20 kg — der heimliche Chef der Tour
  • Strom für: Kameras, Action-Cams und Drohne — den ganzen Tag
  • Werkstatt: Ersatzmaterial und Werkzeug für unterwegs — kommt alles noch obendrauf
  • Die Tücke: Das Gesamtgewicht steht erst kurz vor dem Start fest — dann wird gewogen. Und jedes Gramm will den Berg auch hoch.
Live dabei

Wir übertragen live auf YouTube

Der Anhänger liefert genug Strom, dass wir unterwegs immer wieder live gehen können. Wann der Stream läuft, kündigen wir jeweils vorher an — abonniere den Kanal, dann verpasst du keinen Meter.

@ZweiHelmeeinZiel auf YouTube
Fahrerlager

Das Team

Wir sind zwei Mofa-Verrückte aus dem Berner Oberland. Zwischen Werkstatt, Familie und Mofa-Club ist die Idee entstanden, das langsamste motorisierte Fahrzeug der Schweiz auf die längste Reise seines Lebens zu schicken. Warum? Weil es geht. Wahrscheinlich. Hoffentlich.

Joel

Wimmis BE
  • Schraubt seit Jahren an Puch, Sachs & Zündapp
  • Werkstatt, Werkzeug und immer einen Plan B
  • Zuständig für: Technik, Navigation, Drohnenaufnahmen

Simon

Frutigen BE
  • Fährt so scharf, wie er Darts schiesst
  • Der Motivator des Teams — gibt auf, wenn's vorbei ist. Also nie.
  • Zuständig für: Moral, Tempo und den Spruch des Tages
Jetzt bist du dran

Die Wette

Schaffen wir es bis Monaco — oder stehen wir schon am Genfersee mit festgefressenem Kolben am Strassenrand? Gib deinen Tipp ab! Nach der Tour werten wir alle Tipps aus, und wer am nächsten liegt, gewinnt ewigen Ruhm (und vielleicht ein kleines Souvenir von der Reise).

Wetten können bis zum Start am 18. Juli 2026 platziert werden. Die Wette ist gratis und nur für den Spass — keine Anmeldung, kein Kleingedrucktes. Dein Tipp landet direkt bei uns.

Merci viumau

Sponsoren & Helfer

Ohne Unterstützung fährt kein Mofa 700 Kilometer. Diese Leute und Firmen machen Projekt Monaco möglich: